„What Else?“
Eine KI-Parodie.
Ein vollständig KI-generierter Werbespot in Anlehnung an den legendären Nespresso-Claim – entwickelt, um zu verstehen, was mit KI-Film heute wirklich möglich ist. Und wo die Grenzen liegen.
Von der Idee
zum fertigen Spot.
Was passiert, wenn man einen der bekanntesten Werbeauftritte der Welt als Vorlage nimmt – und ihn komplett ohne Kamera, ohne Location und ohne Schauspieler neu erschafft?
Die Nespresso-Kampagne gilt als Ikone der Werbegeschichte, mit ihrer Bildsprache, dem Licht, der Eleganz, dem Rhythmus. Genau diese Qualitätsmerkmale dienten als Maßstab: Wie nah kommt man mit KI-Werkzeugen an diese Produktionsqualität heran?
Das Ergebnis ist ehrlich: Manche Einstellungen überraschen positiv, andere zeigen klar die Grenzen der Technik. Genau das war das Ziel – kein geschöntes Demo, sondern ein echter Stresstest.
Was gut lief –
und was noch nicht.
Was gut lief
- Atmosphäre und Licht
- Der typische Look – warmes Licht, helle Küche, Marmor – ließ sich erstaunlich präzise erzeugen. KI beherrscht Stimmungsräume sehr gut.
- Produkt-Shots
- Statische oder langsam bewegte Objekte wie Tasse, Tamper und Glasvase erreichten eine Qualität, die man klassisch nicht mit diesem Aufwand bekommt.
- Figur innerhalb einer Szene
- Die Hauptfigur ließ sich innerhalb einzelner Einstellungen überzeugend und stimmig darstellen.
- Tempo
- Was früher Wochen an Produktion bedeutet hätte, war in Tagen iterierbar.
- Ton, Musik und Sprache
- Komplett mit ElevenLabs produziert – überzeugend, schnell iterierbar und nahtlos im Schnitt.
Wo KI noch Grenzen zeigt
- Konsistenz über Schnitte
- Dieselbe Figur über mehrere Einstellungen hinweg gleich aussehen zu lassen, ist die größte Herausforderung.
- Hände und Feinmotorik
- Greifen, drehen, halten – dabei entstehen noch Fehler, die im Schnitt umgangen werden müssen.
- Komplexe Kamerafahrten
- Fahrten, die einen Raum glaubwürdig durchqueren, sind noch nicht zuverlässig steuerbar.
- Physik
- Flüssigkeiten, Dampf, das Einschenken einer Tasse – brauchen noch viel Glück oder Nacharbeit.
Wie der Spot
entstanden ist.
Viele Varianten,
eine Entscheidung.
Ausgewählte
Einstellungen.
Regiebuch
und Konzept.
Was dieser Spot
beweist.
KI-Film ist ein ernstzunehmendes Werkzeug für alle, die wissen, was sie damit tun. Die Stärke liegt nicht im blinden Generieren, sondern in der Verbindung aus gestalterischer Erfahrung, gezieltem Prompting und einem guten Auge im Schnitt. Die Technik ersetzt das Handwerk nicht – sie verstärkt es.
Die Erkenntnisse aus diesem Spot sind direkt in die nächsten Projekte geflossen – bis zum Keynote-Opener für SAP Pay, der vollständig mit KI produziert wurde.
Mehr davon.
Über Ihr Projekt
sprechen?
Ein kurzes Gespräch genügt, um zu klären, ob KI-Film, CGI oder beides der richtige Weg ist.

